Der "Unkaputtbare" - Kameragurt

Unbenutzt kann die Kamera entspannt auf dem Rücken getragen werden.

Den Kameragurt gibt es in zwei Varianten: "der Unkaputtbare" in Einheitslänge und "der Verstellbare" mit Größenverstellung.

 

Die Einheitslänge passt jedem Fotografen zwischen 1,70 m und 1,90 m und besticht durch geringes Gewicht und kleines Packmaß.

 

Die Verstellung sorgt für mehr Flexibilität bei dicken Jacken und großen Rucksäcken.

 

Durch das genormte Gewinde passt der Gurt an jede Kamera mit Stativgewinde im Boden der Kamera.

 

Der Gurt wird mithilfe einer Sicherungsscheibe aus Industriegummi am versehentlichen Aufdrehen gehindert.

Die Montage des Kameragurtes geschieht denkbar einfach über das Stativgewinde.

Durch den breiten Gurt verteilt sich das Gewicht der Kamera gut auf der Schulter.

Vorteile

  • Kamera ist jederzeit griffbereit bei gleichzeitig freien Händen
  • Entlastung des Nackens durch diagonales Tragen der Kamera
  • Diebstahlsicherheit durch extrem festen und breiten Gurt, der nur mit viel Mühe und Not mit einem Messer durchtrennt werden kann
  • Ein langlebiger Gurt, der einen ein Leben lang begleitet
  • Zurückhaltung durch Fehlen eines großen Logos
  •  Nachhaltige Produktion in Deutschland und Wiederverwendung von Ressourcen
  • Spende von einem Euro für die Ausbildung von Straßenkindern in Peru

Produktion

Das neue Leben des Unkauttbaren beginnt auf dem Schrottplatz. Die Rohgurte werden zu erst aus den Fahrzeugen geschnitten und anschließend gewaschen und sortiert.

 

Die Verschlussschnalle wird mit einem speziellen Werkzeug gespannt und gebogen. So kann die Stecker später perfekt an die Kamera angeschraubt werden.

 

Im Anschluss wird der Gurt vernäht und mit einem Label versehen. Verpackt wird das fertige Produkt in einem Umschlag, welcher aus alten Landkarten besteht.

 

Die Gurte kommen alle aus ausgemusterten Autos vom Schrottplatz und beginnen so ein neues Leben.

Die Kameragurte werden alle in Deutschland produziert.

Nachhaltigkeit

  • Gurte: ausschließlich gebrauchte Gurte von deutschen Schrottplätzen.
  • Schraube: gefertigt von der kleinen Dreherei Fa. Klaus Witt CNC-Drehteile aus Bayern.
  • Label: gewebt von der Weberei Vollmer aus Wuppertal.
  • Verpackung: alte Landkarten, die in der Nähe von Münster von der DRP GmbH zu neuen Umschlägen recycelt werden.
  • Produktion: in verschiedenen Werkstätten von Menschen mit Behinderung.
  • Unterstützung: für jeden Gurt wird 1,00 € für die Ausbildung von Jugendlichen in Peru gespendet.

Reisetauglichkeit

Während einiger Reisen in Südamerika durfte ich vielen außergewöhnlichen Menschen begegnen. Häufig an Orten, die nicht unbedingt zu den Touristenmagneten zählen. Dort viel es mir oft schwer meine Kamera mit einem riesen bunten Herstellerlogo herumzuzeigen. In diesen Momenten hätte ich mir gerne etwas Unauffälligeres gewünscht das es auch ermöglicht die Kamera auf dem Rücken zu tragen.

 

Auch auf belebten Märkten ist es ein gutes Gefühl die Kamera an einem so stabilen Gurt zu tragen, der nur mit großem Aufwand mit einem Messer druchtrennt werden kann.

Auf Reisen ist der Kameragurt schwer zu durchtrennen und somit Diebstahlsicher.